Echt?


Passiert das gerade wirklich?

Ist das gerade real? Nein das kann ich nicht glauben.

 

Diese Fragen stelle ich mir in meinem Leben so oft, wenn etwas Außergewöhnliches passiert oder schier Unglaubliches.

Wir trauen unseren Sinnen nicht - und das ist eigentlich gut so.

Sinne können täuschen. Doch was passiert, wenn unsere gesamte Wahrnehmung der Realität falsch ist?

 

Sicher kennst du den Film "Inception"? Wenn nicht wirds Zeit ihn zu schauen.

Bei dem Film gehst darum, wie man über das Eindringen in die Träume eines Menschen Ideen stehlen und/oder in andere einsetzen kann.

Im Film wird gezeigt, dass auch mehrer Träume ineinander verbunden sind, so dass man sich direkt die Frage stellt: Wo endet der Traum und wo beginnt die Realität?

 

Gerade bin ich dabei diesen Film nochmals zu schauen um mir die Frage zu beantworten:

"Was ist eigentlich meine Lebensrealität?, Stimmt mein Blick auf diese Welt?"

 

Ich hatte neulich ein Gespräch mit einer Freundin die mir genau diese Frage stellte: 

Was ist unser Lebenselixier - was ist unsere Realität?

Wir haben uns zusammen vor den Laptop gesetzt und nach dieser Frage gegoogelt,

wie es die Jugend heut zu tage macht.... und sind auf folgenden Vers gestoßen.

 

"Die neue Welt Gottes kann man nicht sehen wie ein irdisches Reich. Niemand wird euch sagen können: "Hier ist sie!" oder "Dort ist sie". Die neue Welt Gottes ist jetzt schon da - mitten unter euch

(lukas 17,20-21)

 

Sprachlos saßen wir uns gegenüber, denn wenn diese Aussage wirklich stimmt, gibt es einen Teil der Realität den wir einfach nicht wahrnehmen.

Nach weiterem Suchen stellten wir fest: Es stimmt wirklich.

 

Der Prophet Elisa und sind Diener sind von Feinden umgeben und bekommen es mit der Angst zu tun. Elisa betet: "Herr, öffne du ihm die Augen" (2.Könige 6,17)

Und wie aus Zauberhand sehen sie sofort die Streitmacht, die viel mehr sind als die Gegner.

 

 

Wenn ich mir jetzt mein kleines Leben anschaue denke ich oft wie der kleine Diener.

Ich stehe vor Situationen mit einer großen Angst. Aber dabei vergesse ich viel zu oft,

dass meine Realität eigentlich nur ein Teil der viel größeren Perspektive von Gott ist.

Er sieht nicht nur die jetzige Situation, sondern kennt auch schon den Ausweg daraus.

Er kann meinen Blick dafür öffnen, was wirklich ist.

Denn auch wenn das Leben hier bisher echt schön war, ist es nur eine Zwischenstation. 

 

Und deshalb: gehe ich am Ziel vorbei, wenn ich glaube, dass die Probleme mit dem Partner,

der Stress auf der Arbeit oder der Tot eines lieben Menschen mein Leben ausmachen. 

Dann ist mein Leben so tragisch wie das von "Mal" aus Inception, die nicht mehr zwischen Realität und Tram unterscheiden kann und sich umbringt, weil sie die Realität für einen Traum hält.

 

"Meine Lieben. Wenn wir schon jetzt Kinder Gottes sind, was werden wir erst sein wenn Christus kommt. Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist. (1.Johannes 3,2)

 

 

Also nimmst du die Challenge an?

Richte deinen Blick nicht auf deine Sorgen und Ängste sondern eine Etage höher.