Wie viel trauen wir dem Gebet zu?


Mein letzer Eintrag ging um Gebete als Wunschautomat,

und warum nicht alle Gebete erfüllt werden!

Und wo die unerfüllten Gebete landen - etwa im Himmlischen Papierkorb?

 

Ich denke, und dies durfte ich auch in den letzten Jahren lernen:

Ob Gebete erhört werden, liegt auch daran:WIE wir Beten? Oder?

Als Kind glaubte ich fest an die unfassbare Kraft des Gebetes.

Es machte einen großen Unterschied, ob Mama mit mir betete, wenn ich krank war oder ob ich es alleine machte. 

Irgendwann merkte ich aber, dass es völlig egal ist: Dass ich doch eher mir selbst VERTRAUEN sollte.

 

Wenn ich eine Prüfung halten musste, betete ich zuvor, aber ich war trotzdem überzeugt: Mein Erfolg hängt vorallem von mir selbst ab und davon, wie viel ich dafür tue und mich vorbereitet habe.

 

Für mich war Gebet immer nur so ein: Nebenbei! Wenn ich es Dringend brauchte.

Kennst du das? Stell dir vor du sitzt im Bus oder im Zug und hörst Musik, es läuft dauerhaft Musik du liebst es, fühlst es und dann kommt der Kontrolleur und will dein Ticket sehen, du gibst es ihm und vergisst aber kurz danach wieder, dass er da war. So war Gebet bei mir: Nebenbei.

Aber sollte es nicht viel mehr: DIE MUSIK SEIN UND DAUERHAFT!

 

Ich hab alles selbst unter Kontrolle: " Eigentlich habe ich alles unter Kontrolle, aber Gott könntest du nicht nochmal deinen Segen dazu geben?"

Bei solchen Gedanken sollte ich vielleicht besser gar nichts sagen...

und dann wundert es mich auch nicht, wenn keins meiner Gebete erhört wird.

 

Viele von uns schränken ihr Vertrauen zu Gott in dem Thema Gebet sehr ein.

Aber sollten wir wirklich so Beten?

 

In der Bibel steht: " Ich versichere euch: Wenn ihr Vertrauen habt und nicht zweifelt, könnt ihr tun was ich getan habe. Ihr könnt sogar zu einem Berg sagen: Auf und stürze dich ins Meer" Und es wird Geschehen. Wenn ihr nur Vertrauen habt, werdet ihr alles bekommen, worum ihr Gott bittet"

(Matthäus 21,21-22)

 

Was für eine Zuasge! Ich kann es manchmal selbst kaum glauben.

Was will Gott aber damit sagen? Dass ich alles bekomme, was ich haben will?

Das Einhorn? Die rießen Schokoladentafel, die 6 im Lotto, Den Porsche, den ich mir seit Jahren wünsche ... Nein! So wird das nichts!

Aber wir werden herausgefordert!

Gott fordert DICH heraus, ihm ganz zu vertrauen.

Das bedeutet auch: Gebete zu sprechen, bei denen du NICHT beeinflussen kannst, ob sie erhört werden.

 

Wenn wir Gott bedingungslos vertrauen, geschehen Wunder!

Denkt daran: Vertraue Gott! Er ist nur ein Gebet entfernt 

 

Und glaub mir - ich habe zwar kein Traumhaus, aber eine Traumwohnung

Ich habe keine  6 im Lotto, aber ich bin gesund und habe alles was mir gut tut.

Ich fahre auch keinen Porsche, aber ich durfte mir einen viel grösseren

Traum erfüllen und Surfen lernen - AMEN!